Der heilige Hain - WOCHENENDSEMINAR
24. – 26. September 2010; Fr. 20.00 – So. 14.00 Uhr
Ort: D-29575 Bohndorf bei Lüneburg
Kosten: 190,00 Euro
Information und Anmeldung: KUDRA, Svenja Zuther
Tel.: 05807-989680; e-mail: post@kudra.net, www.kudra.net
Inhalt: Der heilige Hain war für unsere heidnischen Vorfahren ein heiliger Ort der Natur, an dem sie ihren Göttern und Göttinnen begegneten und huldigten. Die Germanen verehrten ihre Götter nicht in Tempeln und weniger in Kultbildern als vielmehr im Wald als „Tempel der Natur“. Der heilige Hain war ein Ort der Naturverehrung, ein Ort für Opfergaben und Heilzeremonien. Eine Stätte für Meditation und Innenschau – würden wir heute sagen. Doch diese geweihte Stelle in der Natur war nicht nur ein abgegrenztes Waldstück. Es war in erster Linie ein Bewusstseinszustand: „Nur wer die Heiligkeit der Natur wahrnehmen kann, sieht den Heiligen Hain – nicht mit dem Auge, sondern mit dem Herzen“ schrieb Christian Rätsch in seinem Buch „Der Heilige Hain“ (AT-Verlag 2005).
Im Seminar wollen wir den Heiligen Hain in unserem Bewusstsein wieder erwecken. Dabei werden die Angebundenheit an die Natur, die heidnische Spiritualität und die Verbundenheit zum Schamanismus offenbar. Wir beschäftigen uns mit Pflanzenverehrung und Zaubersprüchen. Wir begegnen der geheimnisvollen Welt der Runen, praktizieren Räucherrituale, Runenorakel und andere Orakelmethoden und kommen so einer intuitiven Begegnung mit uns selbst und der Natur näher.
Stichworte zum Inhalt:
- Wiederverzauberung der Natur
- Runen und Orakel
- Räucherrituale
- Germanische Mythologie
- Heilungsstätten
- Wahrsagerinnen und Prophetinnen
- Europäischer Schamanismus
- Kultorte und Hünengräber in Norddeutschland