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seminar-icon12transPflanzen, Räucherstoffe, Rituale und Altäre der Schamanen
WOCHENENDSEMINAR - AUSGEBUCHT!

16. - 17. Januar 2010; Sa. 9.00-18.30 Uhr, So. 9.00-15.30 Uhr

Referenten: Dr. Christian Rätsch und Dr. Claudia Müller-Ebeling
Ort: BACOPA Bildungszentrum, Waidern 42, A-4521 Schiedlberg/OÖ
Kosten: 250,- Euro
Information und Anmeldung: Fax: 0043-7251-22235-16
e-mail: bildungszentrum@bacopa.at, www.bacopa.at
Bacopa Bildungszentrum Seminar Rätsch
Inhalt: Beim ersten BACOPA-Seminar im Januar 2009 gaben die beiden Ethnologen und Autoren vor allem Einblick in das schamanische Universum. Auf dieser Grundlage konnten wir uns dem Wesen der von Schamanen genutzten Pflanzen nähern. Aufgrund des großen Interesses an Pflanzen steht dieses komplexe Thema nun im Mittelpunkt.
Wir befassen uns mit der symbolischen Bedeutung und Funktion von Pflanzen, die einst auch in unseren Breitengraden im Zentrum des Schamanismus standen, wie zum Beispiel Wachholder, Artemisiaarten, Distelgewächse, Nachtschattenpflanzen, Alraune, Sumpfporst, Fliegenpilz und andere. Wir erkunden Pflanzensagen, Mythen und Märchen im Alpenraum und nähern uns in Gruppenübungen dem speziellen Wesen und der Magie dieser Pflanzen und Lehrmeister der Natur und eruieren gemeinsam Möglichkeiten, wie und wofür diese noch heute rituell eingesetzt werden können. Wir beschäftigen uns mit Schamanenpflanzen vor allem hinsichtlich der Theorie von Dosis, Set und Setting, die für das Thema Heilpflanzen zentral ist und nähern uns dem Wesen der im Schamanismus so wichtigen Weltenbäume.
Als Experte auf dem Gebiet der Räucherstoffe stellt Christian Rätsch die wichtigsten Harze und Pflanzen vor, die von Schamanen und Schamaninnen weltweit zum Räuchern genutzt werden, erklärt ihre Bedeutung und vielfältige Anwendung und demonstriert den schamanischen Gebrauch von Räucherwerk.
Darüber hinaus lernen wir die kosmologische Bedeutung und spezielle Ausrichtung und Funktion von Altären kennen. Die TeilnehmerInnen stellen im Laufe des Seminars ihren eigenen persönlichen Altar her, bei dem jeweils eine Pflanze im Mittelpunkt steht, zu der jede/r eine besondere Beziehung hat und gewinnen dadurch einen tiefen Einblick, was zum Schutz, zur Reinigung, Stärkung oder Transformation notwendig ist.
Es ist daher wünschenswert, Pflanzen mitzubringen, (Samen, Blätter, Zubereitungen, Harze etc.) die individuell bedeutsam sind.

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